Deutsche Wanderjugend


Tipp des Monats

Der August-Tipp 2017

Rutschen mal anders, nämlich mit Plane, Wasser und Spüli!

Es ist heiß und ihr wollt nur eins: Ab ins Wasser! Aber halt, es gibt weder einen See, noch ein Schwimmbad oder ein Planschbecken geschweige denn ist eine Pfütze vorhanden =( Was nun?? Es gibt nur eine Möglichkeit: Eine Wasserrutschbahn! Los gehts!

Ihr braucht dazu:
  •     Plane
  •     Gartenschlauch
  •     Wasseranschluss
  •     Hügel
  •     biologisch abbaubare Seife
  •     Beschwerung für die Seiten der Plane

Mittlerweile bekommt man in fast jedem Spielwarengeschäft oder im Internet eine fertige Planenrutschbahn. Die sind aber nicht so ganz billig und halten oft auch nicht sehr lange. Vorteil daran ist aber, dass sie einen Anschluss für den Gartenschlauch haben und an den Seiten oft schon beschwert sind, bzw. einen Wasserkanal haben, der die Plane zum einen ständig mit Wasser befeuchtet und die Ränder beschwert, sodass diese an Ort und Stelle bleiben.

Eine Planenrutschbahn kann man aber auch ganz einfach selbst bauen. Dazu braucht ihr zu allererst eine Plane. Die bekommt ihr aus dem Baumarkt. Achtet beim Kauf darauf, dass ihr eine Plane mit möglichst glatter Oberfläche und eine nicht zu dünne kauft. Für die Wasserrutschbahn eignet sich Teichfolie ganz gut. Sie hat eine glatte Oberfläche und ist etwas dicker als z.B. Malerfolie.
Wenn ihr eine geeignete Plane gefunden habt, kann es an den Aufbau gehen. Die Wasserrutschbahn funktioniert am besten, wenn sie an einem kleinen Hügel aufgebaut wird, da man dann einfach runterrutschen kann. Gibt es keinen Hügel oder bei dem Hügel keinen Wasseranschluss, kann die Plane auch auf einer geraden Fläche ausgelegt werden. Ist ein passender Platz gefunden, wird die Plane ausgebreitet und befestigt. Wichtig beim Befestigen der Plane ist, dass ihr etwas nutzt, das nicht zu Verletzungen führt, wenn ihr beim Rutschen dagegen rutscht. Pflastersteine sind also keine Option. Aber ihr könnt z.B. Sandsäcke nutzen oder Heringe, die ihr tief genug in den Boden schlagt, sodass man nicht hängen bleiben kann. Um Verletzungen vorzubeugen ist es auch wichtig, dass der Untergrund, auf dem die Plane liegen soll von Steinen und Ästen befreit wird.
Wenn alles aufgebaut ist heißt es nur noch "Wasser marsch" und los geht die Rutschpartie.



Tipps:
  •  Wem die Rutschpartie nur mit Wasser noch zu langsam ist, der kann etwas Spüli oder Seife auf die Plane geben und dann rutsch man noch besser. Wichtig ist, dass die Spüli oder die Seife die ihr benutz biologisch abbaubar ist, da sie nicht nur auf der Plane bleibt.
  •  Achtet darauf, dass die Plane immer gut mit Wasser benetzt ist, ansonsten könnte das Rutschen schmerzhaft werden, bzw. gar nicht mehr funktionieren.
  • Achte beim Bau eurer Rutsche darauf, dass am Ende der Bahn noch genügend Platz ist, damit ihr nicht an einen Baum oder ähnliches rutscht. Mit der Zeit wird das Ende der Rutschbahn immer matschiger und man rutscht auch über die Plane hinaus.
Falls ihr gerade keine Plane zu Hand habt und auch nicht die Möglichkeit habt, eine zu besorgen und ihr aber trotzdem eine Abkühlung braucht, Wasserschlachten sind auch immer ein Highlight. Dafür könnt ihr z.B. leere Flaschen verwenden oder Eimer oder was auch immer euch zwischen die Finger kommt.

Viel Spaß beim Rutschen!!



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