Deutsche Wanderjugend


Tipp des Monats

Der Mai-Tipp 2017

Pirschpfad - Wahrnehmen im Wald

Wir gehen oft durch die Natur, überqueren Wiesen, streifen durch Wälder. Aber was nehmen wir von unserer Umgebung wahr? Wie sieht sie aus? Was für Pflanzen wachsen, welche Bäume stehen am Wegesrand? Es gibt aber leider nicht nur schöne Dinge zu entdecken. Oft liegt irgendwo Müll, wo er gar nicht hingehört.
Mit dem Pirschpfad können Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene darauf aufmerksam gemacht werden, was es schönes und auch unschönes im Wald zu finden gibt. Es soll ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, das es oft mehr gibt, als wir glauben!


Gruppengröße: ab 2 Personen
Alter: ab 5 Jahren
Spielort: Waldweg mit angrenzenden Bäumen oder Gebüsch
Dauer: je nach dem wie lange der Weg ist
Material: Gegenstände zum Verstecken

Vorbereitung
Die Gruppenleitung sollte bevor die Teilnehmenden eintrudeln den Pirschpfad schon vorbereitet haben, sprich die Gegenstände sollten schon versteckt sein und der Anfang und das Ende des Pfades sollten markiert und gut sichtbar sein.
Beim Aufbau des Pfades ist es sinnvoll, anfangs auffälligere Gegenstände, wie z.B. einen Legostein, einen Ball oder ähnliches zu verstecken, damit die Teilnehmenden direkt am Anfang ein Erfolgserlebnis haben. Im Laufe des Pfades können die Gegenstände dann immer unauffälliger werden. So kann z.B. ein Stück Stoff in einer für den Wald typischen Farbe versteckt werden oder etwas sehr kleines.

Durchführung
Die Teilnehmenden stellen sich alle in einer Reihe auf. Die erste Person startet und wenn diese etwa in der Mitte des Pfades angekommen ist, kann die nächste Person los laufen und so weiter. Die Teilnehmenden sollen sich so viel Zeit lassen, wie sie brauchen, um möglichst viele der versteckten Gegenstände zu finden. Damit die Teilnehmenden aber nicht stundenlang brauchen, um den Pfad abzulaufen, sollte ihnen eine gewisse Begrenzung gegeben werden. Z.B. Die Gegenstände sind nicht höher als bis auf Augenhöhe versteckt und nicht weiter als ca. 20 Meter in den Wald hinein. Diese Begrenzungen können ganz unterschiedlich aussehen und können individuell angepasst werden.
Wenn alle Teilnehmenden einmal den Pfad entlanggelaufen sind, kann abgefragt werden, wer wie viele Gegenstände gefunden hat. Danach geht es in die zweite Runde. Der Pfad soll nach dem gleichen Prinzip in die andere Richtung abgegangen werden.
Wenn nach der zweiten Runde abgefragt wurde, wer wie viele Gegenstände gefunden hat, kann aufgelöst werden, wie viele Gegenstände es tatsächlich gab. Zusammen mit allen Teilnehmenden wird der Pfad erneut abgegangen und sie können sagen, wo sie etwas gefunden habe.

Um es den Teilnehmenden zu erleichtern, sich alle Gegenstände zu merken, die sie gefunden haben, können am Anfang Stifte und Zettel verteilt werden.
Bei Kindern, die noch nicht schreiben können, die können die gefundenen Gegenstände an den Fingern abzählen.

Beispiel eines Pirschpfades

Der Weg


Könnt ihr sie auf den Bildern entdecken was versteckt wurde? Schaut sie euch genau an und scrollt dann zum nächsten Bild, da wird euch die Lösung angezeit. Hättet ihr die Gegenstände im Wald bei einem Pirschpfad entdeckt?!?




 




































 







Und, wie viele Gegenstände habt ihr gefunden?
Auf alle Fälle seit ihr jetzt bereit dafür, den Pirschpfad auch live im Wald auszuprobieren!






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