Deutsche Wanderjugend


Tipp des Monats

Der März-Tipp 2016

Filzbälle
Filzen ist ein altes, faszinierendes Handwerk: Durch Reiben mit warmen Wasser und Seife verharken sich die Wollfasern zu einem dichten Geflecht. Viele Kulturen kennen das Filzen und stellen auch heute noch praktische Alltagsgegenstände daraus her: Hüte, Hausschuhe, Decken oder Jurten, die Zelte der mongolischen Nomaden.

Jonglierbälle filzen
Material
ungesponnene Rohwolle oder bunte Märchenwolle pro Ball etwa 200 g bis 250 g, Kernseife, warmes Wasser, Eimer oder große Schüsseln, wasserfeste Unterlage (z. B. Noppenfolie für Besteckschubladen)

So geht´s

Die Wolle für den Jonglierball (einfarbig oder bunt gemischt) wird zu einem losen Knäuel zusammen gedrückt. Das Knäuel sollte gut doppelt so groß sein, wie der Ball gewünscht wird.
Nun werden die Hände mit lauwarmen Wasser und Kernseife eingeseift. Das Knäuel wird ganz vorsichtig in den seifigen Händen hin und her gerollt. Die Hände immer wieder neu einseifen. Nachdem die oberste Schicht der Wolle etwas verfilzt ist, kann das Knäuel komplett in das warme Wasser getaucht werden. Die Wolle etwas ausdrücken und weiterhin mit seifigen Händen  bearbeiten.
Je mehr die Fasern verfilzen, desto fester kann man die Kugel in der Hand rollen. Das Knäuel wird mit der Zeit kleiner und fester. Unser Jonglierball nimmt Form an. Damit der Ball schön fest wird, kann er abschließend auf einer geriffelten Unterlage (Noppenfolie, Ablauf einer Spüle, Waschbrett etc.) gerieben und gerollt werden. Ganz am Ende wird die Seifenlauge ausgewaschen und der Ball zum Trocken ausgelegt.

Wer mag kann in den Ball ein Glöckchen einfilzen. Dieses muss ganz zu beginn in die Mitte des Knäuels gelegt werden.

Hier findest Du die Infos und die Anleitung zum Herunterladen (PDF-Datei 140 KByte) 



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